Heute geht es um die Ernährung in den Wechseljahren…
Das ist zwar ein Riesen Thema, doch ich werde versuchen, mich möglichst kurz zu halten:
Wie schon erwähnt, stellen die Wechseljahre für den menschlichen Organismus eine Fülle an Umstellungs- und Anpassungsmaßnahmen dar, um ein
hormonelles Gleichgewicht zu finden. Aus diesem Grund muss vor allem auf den sich reduzierenden Stoffwechsel Rücksicht genommen werden. Warum?
Weil der Kalorienverbrauch reduziert wird, die Tendenz zu erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten steigt, der Knochenapparat zu Destabilisierung
tendieren kann, die Enzymproduktion reduziert und die Verdauungsprozesse verlangsamt werden können. So nehmen Frauen in den Wechseljahren durchschnittlich zwischen 7kg und 10kg zu.
Mit einer guten Ernährung kannst du u.a. zu deinem körperlichen und seelischen Wohlbefinden beitragen. Bitte denke daran, auch hier wohlwollend
und liebevoll mit dir zu sein!
Tipps für eine wechseljahrefreundliche Ernährung:
- möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel mit hohem Vitamin- und Mineralstoffgehalt, sowie kalt gepressten Ölen mit hohem Anteil an mehrfach
ungesättigten Fettsäuren. Dies unterstützt die Umstellungsprozesse und stellt die zur Enzymproduktion und für die Stoffwechselprozesse erforderlichen Vitamine und Spurenelement in ausreichender
Menge zur Verfügung.
Dazu gehören:
ï vollwertige Getreideprodukte
ï kalt gepresste, pflanzliche Öle
ï möglichst unverarbeitete Lebensmittel
ï viel rohes Obst und Gemüse, möglichst unverarbeitet
ï Nüsse und Samen
Ergänzung um Nahrungsmittel, die aktivieren:
ï Nahrungsmittel aus dem Meer, wie der regelmäßige Einsatz von Seefisch und
Lebertran zur Aktivierung des Stoffwechsels und Stabilisierung der Knochen
ï bitterstoffhaltige Nahrungsmittel (= Kräuter) zur Aktivierung und Anregung der
Produktion von Verdauungssäften durch Magen, Leber, Galle und
Bauchspeicheldrüse, evtl. auch der Einsatz von Algen
ï Ballaststoffe wie Kleie zur Aktivierung der Darmtätigkeit
Ich habe diese Informationen aus meiner Wechseljahresausbildung und ersuche euch diese kritisch zu betrachten, denn…
An erster Stelle steht auch hier, welche LEBENSMITTEL dir gut tun und für dich gut verträglich sind. Weiters wird hier hptsl. auf pflanzlich
orientierte Vollwerternährung geachtet, die sich an der Wertigkeit der Lebensmittel und nicht den Energiewert konzentriert.
Weiters wird zb. in der TCM empfohlen, deine Mitte zu stärken. Das wäre dann ein neues Thema…
Wie ernährst du dich und was möchtest du gerne unseren Frauen hier aus deiner Erfahrung empfehlen?